Seeräuber Racing

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Team: Scholly-Lexware
Teamchef: Iris Schubert
Mechaniker: Iris Schubert
Frau/Freundin: Iris
Kinder: 3
Sponsoren: Scholly, LEXWARE, RZ-Reifen, HMC
   
   
   

 

 

 

 

Ergebnise 2007
Meisterschaft: Platz 10 mit 52 Punkten

Veranstaltung Training 1 Training 2 Rennen
1. Lauf: Eurospeedway Lausitz   15   15  
2. Lauf: Oschersleben   22   16   11
3. Lauf: Nürburgring   16   16   8
4. Lauf: Nürburgring   16   16   7
5. Lauf: Salzburgring   21   19   16
6. Lauf: Schleiz   20   20   11
7. Lauf: Speedweek - Oschersleben   15   9   9
8. Lauf: Most   12   14   8
9. Lauf: Hockenheim   11   9   6

 

 

 

9. Lauf 16.09.2007 IDM Hockenheim

 

 

 

 

Aufregend schnelle Saison - Auch wenn die Titelentscheidung bereits in Oschersleben gefallen war, erlebten die über 18.000 Zuschauer beim IDM-Finale in Hockenheim ein spannendes letztes Rennen im Yamaha R6-DUNLOP-CUP. Im Mittelpunkt stand der Kampf um den Vize-Meisterschaft, allerdings waren die Karten nach dem Training völlig neu gemischt worden.

Dominik Vincon, als Tabellenzweiter angereist, stand nur in der sechsten Startreihe. Der 16-jährige hatte sich am Freitag bei einem Sturz im Freien Training den Mittelfußknochen gebrochen und ging, nachdem er am Sonntagmorgen grünes Licht vom Rennarzt erhielt, mit großen Schmerzen ins Rennen. Sein elfter Platz war unter diesen Umständen mehr als achtbar.

Damit war der Weg frei für Sören Jakobsen. Der 19-jährige Däne hatte bereits im Training die Bestzeit markiert, doch auf Schützenhilfe seines bereits als Meister feststehenden Teamkollegen Thomas Rebien konnte er nicht bauen. Der war in der Einführungsrunde gestürzt und musste das Rennen mit einem lädierten Motorrad aufnehmen. Am Ende reichte es für den fünffachen Saisonsieger nur für Rang zehn.Dafür drehte Jakobsen an der Spitze eine Rekordrunde nach der anderen. Er hatte im zweiten Umlauf die Führung von Dominic Hyna übernommen, rasch einen kleinen Vorsprung herausgefahren und kontrollierte daraufhin mit einem Vorsprung von zwei Sekunden souverän das Rennen.

Davon hat Michael Beyer inzwischen drei absolviert und nun in Hockenheim als Zweiter endlich den ersehnten Podestplatz erreicht. Am Ende profitierte der Österreicher von einem kleinen Malheur seines Konkurrenten, dem buchstäblich auf den letzten Metern das Benzin ausging. Ursache hierfür war ein Rennabbruch, nachdem in der zweiten Runde vier Fahrer auf einer Ölspur gestürzt waren.
Filip Altendorfer scheint in der zweiten Saisonhälfte auf vierte Plätze abonniert. Wie in Schleiz und Most verpasste der frühere Rookies-Cup-Pilot das Podest nur ganz knapp.
Ob Michael Götz 2008 noch einmal startet, ließ der fünftplazierte Hesse offen. Immerhin zeigte der Vorjahres-Zweite mit Rang fünf endlich wieder aufsteigende Form.

 

 

Sven Bennin (Lasbeck-Gut, Schollys Lexware), mit Götzi der erfahrendste 'Cupi', lieferte seinem Freund unterhaltsame Kämpfe: "Ich hatte beim Sturz, der zum Rennabbruch führte, großes Glück, ich plane am Anfang glücklicherweise immer meine fünf Angstmeter ein, so konnte ich ausweichen." Eigentlich wollte ich mir ja ein Podest zum Geburtstag schenken, aber von acht auf sechs ist auch OK", verriet der Bennin, der am Sonntag 38 Jahre alt wurde. "Immerhin darf ich jetzt meinen eigentlich geplanten Rücktritt noch einmal überdenken", grinste der 'Seeräuber mit verschmitzten Blick auf Freundin Iris.

André Quester und Stefan Kittel  gehörten ebenfalls zum Quartett der Erfahrenen, die sich das ganze Rennen über um Rang fünf balgten. Am Anfang war er an Filip dran, hat dann aber irgendwann den Windschatten verloren. Dann kam Götzi vorbei; als er mit Schwung gleich wieder kontern wollte, ist auch noch Sven Bennin durchgeschlüpft. Stefan Kittel analysierte als Achter selbstkritisch, ein paar kleine Fehler gemacht zu haben, die ihn leider noch zwei Plätze gekostet haben.

Steffen Widmann belegte Rang neun und blieb damit einmal mehr über dem Soll, das sich der ehemalige Automobil-Rennfahrer für seine erste Motorrad-Saison gesetzt hatte.

In guter Tradition setzte der Yamaha-Cup-Fanclub nach dem Rennen mit dem obligatorischen Feuerwerk einen stimmungsvollen Schlusspunkt unter die in jeder Hinsicht erfolgreiche 30. Cup-Saison. In der Auslaufrunde wurden diesmal die beiden Dänen verkleidet, die dem Jubiläumsjahr eindrucksvoll ihren Stempel aufgedrückt haben.

 

 

 

 

 

 

8. Lauf IDM Most (CZ) 02.09.07

 

 

 

Der vorletzte Lauf zum Yamaha R6-DUNLOP-CUP im tschechischen Most war so ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Im Spitzenpulk wechselten vier Fahrer im Rundentakt Führung und Plätze und trieben sich immer wieder zu neuen Bestzeiten. Im Ziel hatte Dominik Vincon kaum messbare 21 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf den bereits als Meister feststehenden Thomas Rebien .Dessen Teamkollege Sören Jakobsen behauptete unmittelbar dahinter Rang drei gegen Filip Altendorfer .

Ein Sieg mit Ansage, schließlich hatte der erst 16-jährige Vincon in Schleiz versprochen, dass sein Sieg noch kommt. Doch bis dahin war es ein hartes Stück Arbeit.

Recht kritisch betrachtete Rino Caluzi seinen fünften Platz. "Ehrlich gesagt, ganz zufrieden bin ich nicht, denn ich habe den Start verpasst. Bei Götzis Sturz konnte ich zwar wieder drei Plätze gutmachen, aber da war die Viererbande vorne schon weg.", bilanzierte der sympathische Schweizer. Dominic Hyna war angesichts eines turbulenten Wochenendes mit Rang sechs zufrieden.

Stefan Kittel behauptete Rang sieben vor Routinier Sven Bennin (Lasbeck-Gut, Schollys Lexware). Der hatte beim Start wieder einmal eine komplette Reihe hinter sich gelassen, fand bei 'Götzis' Sturz die richtige Lücke und sich selbst plötzlich auf Platz fünf. "Das war aber nicht zu halten", räumte er ehrlich ein "aber ich war deutlich schneller als im Training, deshalb bin ich rundum zufrieden. Zudem will da ich nächste Woche beim Hamburger Stadtpark-Revival mit einer 76er RD 400 starten."

"So langsam gehen uns die Österreicher aus", unkte ein Fahrer. Bereits am Freitag hatte sich Helmut Liendl mit einem Schlüsselbeinbruch abgemeldet. Am Samstag ereilte Manuel Dattinger im Abschlusstraining das gleiche Schicksal und Martin Eder musste sich nach einem Trainingssturz mit einer schweren Schulterprellung auf die Heimreise machen. Thomas Moser war verletzungsbedingt erst gar nicht in die Tschechei angereist war, somit musste Michael Beyer als Neunter die rotweiße Landesfahne hochhalten. Beernd Ruber erzielte mit Rang zehn sein bestes Saisonresultat.

 

 

 

 

 

 

7. Lauf Speedweek Oschersleben 11.08.2007

 

 

Der R6-DUNLOP-CUP hat einen neuen Champion. Thomas Rebien gewann am Wochenende den im Rahmen der SPEEDWEEK in Oschersleben ausgetragenen siebten Lauf und sicherte sich damit vorzeitig den Titel. Bewusst war ihm dies auf dem Podest freilich ganz und gar nicht, Rechenspiele scheinen ebenso wenig die Sache des netten Dänen zu sein wie Taktik. Im Training hatte er über eine Sekunde auf einen wie entfesselt fahrenden Dominik Vincon verloren und startete deshalb nur vom fünften Platz. Im Rennen, das bei strömenden Regen gestartet wurde, galt es daher so schnell wie möglich auf die Spitze aufzuschließen. Das Vorhaben gelang und in Runde drei übernahm er erstmals die Führung vom gut gestarteten Polesetter. 

 

 

Zwei Umläufe später lag zwar weiter Dänemark in Front, doch jetzt stand Teamkollege Sören Jakobsen auf dem Zeitenmonitor ganz oben. Eine Runde später war die dänische Doppelführung allerdings Makulatur. Jakobsen verabschiedete sich mit einem Sturz von der Spitze, konnte das Rennen zwar fortsetzen, aber für Punkteränge reichte es nicht mehr. Dafür rückten von hinten zwei neue Podestkandidaten an, Filip Altendorfer und der immer stärker fahrende Schweizer Rino Caluzi. Fünf Runden vor Schluss übernahm Altendorfer Rang zwei und hatte sich damit eigentlich schon abgefunden.

 

 

Dafür war die Freude bei Rino Caluzi über seinen ersten Podestplatz umso größer.
Dominik Vincon wusste offensichtlich nicht so recht, ob er sich über Platz zwei freuen oder ärgern soll. Der 16-jährige hatte beide Zeittrainings eindrucksvoll dominiert und mit 1:33.0 eine Bombenzeit vorgelegt.
Einmal mehr knapp am Podest vorbei, aber immerhin wieder ein Top-Resultat gab es für den Viertplazierten Michael Beyer, das gleiche gilt für Stefan Kittel, der knapp hinter dem Österreicher auf Platz fünf einkam. Sechster wurde Kevin Kemink.

Die nachfolgenden Plätze machten die Routiniers unter sich aus. Andre Quester von 15 auf 7, Helmut Liendl erkämpfte als Achter sein bestes Saisonresultat vor Fahrersprecher Sven Bennin (Scholly´s-Lexware), der sich einen neckischen Seitenhieb auf seinen Spezi Michael Götz nicht verkneifen konnte: "Vor Regenkönig Götzi - ist doch super. Aber auf der Gegengerade war es mächtig rutschig, weil dort gestern einer der Oldies explodiert ist." Für Götz, den Vize-Meister des Vorjahres, war Platz zehn allenfalls Schadenbegrenzung. Immerhin liegt er durch die Nullnummer von Jakobsen jetzt wieder auf Rang zwei der Tabelle.

 

 

 

6. Lauf IDM Schleiz 05.08.2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Lauf IDM Salzburgring 08.07.2007

 

 

 

 

 

4. Lauf IDM Nürburgring 24.06.2007

 

 

 

Auch der zweite Lauf zum Yamaha R6-DUNLOP-CUP am Sonntag verlief alles andere als planmäßig. Diesmal lag's allerdings nicht am Wetter, das Rennen musste nach einem schweren Sturz nach der zweiten Runde abgebrochen werden. Ausgangs der Querspange war Martin Schuh (Siegen, Team Romero) heftig per Highsider abgeflogen, der direkt hinter ihm fahrende Manuel Dattinger (A-Mauer, Team Zweirad Teuchert) konnte nicht ausweichen und stürzte noch über das Unfallmotorrad. Während Schuh ins Krankenhaus gebracht werden musste, konnte Dattinger zum Restart des um fünf Runden gekürzten Rennens wieder antreten.

 

 

Und dies stand ganz im Zeichen von Thomas Rebien (DK Sorö, Brunos mc Team RR DK). Der junge Däne stürmte vom 28. Startplatz auf der weißen Begrenzungslinie nach vorn, als gäbe es keinen Bremspunkt. "Unglaublich, was der Bursche da aufgeführt hat", staunte selbst ein alter Haudegen wie Sven Bennin (Lasbek-Gut, Schollys Lexware) anerkennend. Sven Bennin legte als Siebte noch einen Platz zum ersten Rennen zu: "Mein Start war zwar nicht ganz so spektakulär wie der von Thomas, aber doch eine Granate. In unserer Verfolgergruppe ging's richtig schön rund. Ich bin 35er-Zeiten gefahren, was mir das ganz Wochenende nicht gelungen ist."

 

 

 

 

3. Lauf IDM Nürburgring 23.06.2007

 

 

 

 

Wechselbad der Gefühle erlebten Fahrer und Zuschauer beim dritten Lauf zum Yamaha R6-DUNLOP-CUP auf dem Nürburgring. Typisches Eifelwetter begleitete die Veranstaltung schon ab dem ersten Trainingstag. Ständig veränderten Regenschauer die Streckenverhältnisse, so dass schon das Qualifying zum Pokerspiel wurde und die Startaufstellung erheblich durcheinanderwürftelte. Sven Bennin (Lasbek-Gut, Schollys Lexware) zeigte nach einem durchwachsenen Saisonbeginn, eine starkte Leistung und war als Achter zufrieden: "Richtig gepokert, guter Start - mehr gibt nicht zu sagen", feixte der frisch gewählte Fahrersprecher.

 

 

 

Mutter Tirisa 30.05.2005

 

Von Seeräubern ist bekanntlich nichts Gutes zu erwarten. Anders im Cup-Fahrerlager, denn dort segelt - bereits im achten Jahr - Sven Bennin ( Lasbek-Gut, Team Scholly´s / Lexware) unter der Piratenflagge. Stets dabei seine treue Piratenbraut Iris, die wohl demnächst zur Mutter Tirisa der gefallenen Cupis ernannt wird. In Oschersleben hatte es zunächst Alexander Brunner (Nienburg, Team Scholly´s) erwischt, der am Freitag eine reichlich demolierte R6 ins gemeinsame Camp schob. Am samstag flog dann Fahrerlager-Nachbar Avelino Fernandes Dantas (Ingolstadt, Motorrad-Team Poschner) so vehement ab, daß ihn Doc Scholl sicherheitshalber zum Röntgen ins Krankenhaus verfrachtete. Nach seiner Rückkehr staunte der symphatische Portugiese nicht schlecht. Seine R6 war schon fast wieder startbereit, genauso war es tags zuvor Alex ergangen. In beiden Fällen hatte Iris kurzerhand die Regie übernommen und selbst kräftig Hand angelegt.

 

 

 

2. Lauf IDM Oschersleben 18.-20.05.2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Lauf IDM Eurospeedway Lausitzring 27.-29.04.2007

 

Rennabbruch in der ersten Runde durch Stürze nach dem Start Ende Start-Ziel. Sven Bennin (Team Scholly´s / Lexware) ist durch das ausbrechende Hinterrad seines Vordermanns Sören zu Sturz gekommen und schied damit aus.