Seeräuber Racing

www.seeraeuber-racing.de


 

 

 

Team: Scholly 
Teamchef: Iris Schubert
Mechaniker: Iris Schubert
Frau/Freundin: Iris
Kinder: 3
Sponsoren: Hamburger Motorsport Club, Scholly's, Honda Harke, RZ-Reifen, Reifen HESPA, Hoergerate Brunckhorst, Desmo-Volk, LEXWARE
   
   
   

 

 

Ergebnise 2006
Meisterschaft: Platz 4 mit 90 Punkten

Veranstaltung Training 1 Training 2 Rennen
Lauf 1: Hockenheim   4   7   8
Lauf 2: Oschersleben   11   11   6
Lauf 3: Eurospeedway   9   10   5
Lauf 4: Nürburgring   11   7   3
Lauf 5: Salzburgring   5   3   7
Lauf 6: Oschersleben - Speedweek   11   10   5
Lauf 7: Sachsenring   10   11   7
Lauf 8: Hockenheim   6   7   3

 

 

 

8. Lauf: 17.09.2006 IDM Hockenheim

 

 

Der bereits als Meister feststehende Pascal Eckhardt (Sonthofen, Motorradtke Bike Promotion) feierte seinen Titel im Yamaha R6-Dunlop-CUP standesgemäß mit seinem sechsten Saisonsieg. Beim IDM-Finale auf dem Hockenheimring setzte sich der Allgäuer vor 16.000 Zuschauern nach einem spannenden Rennen allerdings erst in der Schlußphase gegen Dominic Hyna (Friedberg, Finkl Racing Team) und Sven Bennin (Tremsbüttel, Schollys) durch und wurde in der Auslaufrunde bei der schon obligatorischen Zeremonie des Fan-Clubs als Gladiator verkleidet auf einem römischen Kampfwagen in die Boxengasse gefahren.

 

 

An der Spitze lieferten Eckhardt, Hyna, Sven Bennin und Sören Jacobsen dem Publikum eine spannende Vorstellung.

 

 

Sven Bennin durfte wie schon am Nürburgring als Dritter zur Siegerehrung: "Gestern Geburtstag, heute Podest! Als Ecke aufgeschlossen hatte, haben wir uns zwei, drei Mal schön ausgebremst, das hat richtig Spaß gemacht. Am Ende ging es gegen Sören nicht nur ums Podest, sondern auch um Rang vier in der Gesamtwertung. Auch die Überrundeten haben sich absolut vorbildlich verhalten!", lobte der langmähnige Cup-Veteran, der in der Schlußphase die Angriffe von Cup-Rookie Sören Jacobsen erfolgreich abwehren konnte, seine Cup-Kollegen. "Ich wollte Sven natürlich noch überholen, dann wäre ich in der Meisterschaft Vierter geworden, aber ich war in der letzten Runde nicht schnell genug. Aber trotz der Enttäuschung über den Ausfall von Kenny war es für uns beide ein erfolgreiches und sehr lehrreiches Jahr", erklärte Jacobsen, der Teamkollege von Tirsgaard.

 

 

Lange Zeit hatte Michael Beyer auf Podestkurs gelegen: "Mein Hinterreifen baute ab und ich fiel bis auf Platz sechs zurück. Möglicherweise war es ein Fertigungsfehler, immerhin hat Dunlop toll reagiert und mir spontan einen kostenlosen Reifen spendiert", berichtete der Österreicher. Cup-Youngster Kevin Wahr kam als Siebter ins Ziel und verbesserte sich damit gegenüber dem Training um immerhin acht Plätze: "Irgendwie lief es an diesem Wochenende nicht wie gewohnt. Vor dem Start hat mir mein Teamchef Gali eingebläut, dass die Leute immer das letzte Rennen in Erinnerung behalten, das hat mich noch einmal motiviert. Ich der letzten Runde habe ich Martin auf der allerletzten Rille ausgebremst und damit im Rennen und im Gesamtklassement Platz sieben erreicht."

 

 

Martin Schuh konnte es verschmerzen: "Leider ist Kevin noch einmal durchgewitscht, aber ich bin zufrieden, mir ist an diesem Wochenende schon Schlimmeres passiert", meinte der Siegener, dem - wie zwei weiteren Cup-Fahrern - am Samstag im Fahrerlager ein größerer Geldbetrag aus dem Wohnmobil gestohlen wurde. Auf den siebten Platz hatte auch Stefan Kittel spekuliert: "Wir hatten einen schönen Kampf, leider war ich einmal kurz im Acker und damit am Ende nur Neunter. Platz zehn ging an Bernd Ruber, der sich über "ein total geiles Rennen und mein bestes Resultat im Trockenen" freute.

 

 

 

 

7.Lauf: 03.09.06 Sachsenring

 

 

Mit dem zweiten Saisonsieg von Michael Götz endete vor über 15.000 Zuschauern der vorletzte Lauf zum Yamaha-R6-Dunlop-CUP im Rahmen der IDM auf dem Sachsenring. Götz gewann auf regennasser Piste knapp vor Kenny Tirsgaard und Dominic Hyna. Lange Zeit sah es allerdings nach einem weiteren Erfolg von Pascal Eckhardt aus. Der bereits als Meister feststehende Allgäuer überrumpelte die Konkurrenz mit einem atemberaubenden Anfangstempo. Da das Training komplett trocken über die Bühne gegangen war, hatte die Rennleitung vor dem Start zunächst ein zehnminütiges Regentraining anberaumt - für viele Cupis die erste Gelegenheit, sich mit den in diesem Jahr erstmals eingesetzten Dunlop-Regenreifen vertraut zu machen. Eckhardt fasste offensichtlich am schnellsten Vertrauen zu den ungewohnt feuchten Streckenverhältnissen, baute seinen Vorsprung in den ersten Rennrunden bis auch acht Sekunden aus und alles rechnete schon mit einem weiteren Start-Ziel-Sieg des Mannes der dieser Saison eindrucksvoll seinen Stempel aufdrückt. Doch es sollte anders kommen.

Michael Götz hatte schon vor dem Start ein auffallend breites Grinsen im Gesicht: "Ich weiß, dass ich im Nassen schnell bin, deshalb habe ich gestern Abend einen Regentanz aufgeführt - offensichtlich hat das funktioniert." Eckhardt tat schließlich seinen Teil dazu, denn in der zehnten des auf zwölf Runden verkürzten Rennens stürzte der fünffache Saisonsieger, nachdem er unmittelbar zuvor noch eine Fabelzeit aufs schlüprige Parkett gelegt hatte. "Als mir die Boxen-Crew signalisierte, dass Götzi näher kommt, habe ich forciert und dann für einen Moment die Konzentration verloren. Ich bin übers Vorderrad weggerutscht, konnte zwar weiterfahren, aber mit defekter Bremse hatte ich keine Chance mehr auf Punkte ", lautete Ekkes selbstkritischer Kommentar.

Gerade mal 6/10 Sekunden hinter Götz rast Kenny Tirsgaardt über den Zielstrich. Für den jungen Dänen hieß dies bereits zum dritten Mal Rang zwei.

Sein erstes Podest bejubelte Dominic Hyna. Sein dritter Platz hing allerdings bis zum Schluss an einem seidenen Faden, denn Sören Jacobsen lag am Ende kaum messbare 5/100 Sekunden hinter Hyna.

Die beeindruckende Vorstellung der Nachwuchsriege vervollständigte Cup-Youngster Kevin Wahr, nachdem er in der Schlussrunde noch die Routiniers Stefan Kittel und Sven Bennin (Tremsbüttel, Schollys) ausgebremst hatte. "Nicht schlecht, der Lümmel", feixte Bennin "dafür war mein Start war wie immer super. Von elf auf vier, da kann man nicht meckern."

Michael Beyer und Bernd Ruber belegten die Ränge acht und neun, Kevin Kemink wurde Zehnter.

 

 

 

6. Lauf: 12.08.06 Speedweek Oschersleben

 

 

 

Pascal Eckhardt hat die Meisterschaft vorzeitig für sich entschieden. Mit seinem Sieg beim sechsten Lauf zum YAMAHA R6-DUNLOP-CUP, der im Rahmen der SPEEDWEEK in Oschersleben ausgetragen wurde, liegt der Allgäuer zwei Rennen vor Schluss uneinholbar in Führung.
 

 

Ein begeisterndes Duell zwischen Eckhardt und Kenny war für die Zuschauer in der Motorsport Arena die ideale Einstimmung auf das nachfolgende 24-Stunden-Spektakel. Kenny  hatte in der vierten Runde zum führenden Eckhardt aufgeschlossen, anschließend erlebten die Zuschauer einen mitreißenden Fight mit zahlreichen Führungswechseln. 

 

 

Hinter dem Duo feierte Kevin Kemnink seinen ersten Podestplatz.Michael Götz bis dahin in der Punktetabelle Eckhardts härtester Verfolger, musste sich diesmal mit Rang vier zufrieden geben. Der freilich war schwer erkämpft, denn nach dem ersten Durchlauf war der Routinier nur als Neunter notiert worden.

 

 

 

Im Gegensatz des Hessen war Sven Bennin(Tremsbüttel, Schollys) mit einem seiner bekannten Blitzstarts sofort auf Platz fünf gestürmt. "Ich war lange Zeit hinter Sören, als der Probleme bekam, bin ich sogar noch eins vorgerückt, habe dann aber wieder einen Platz an Götzi verloren. Ich bin bin aber froh, dass ich nach dem Crash von Salzburg überhaupt wieder an den Start gehen konnte. Als ich von Österreich nach Hause kam, hätte ich das nicht für möglich gehalten. Danke an Physio Fritzi Heuser, die gute häusliche Pflege und an alle Kollegen, die mich aufgemuntert haben.

 

 

 

01.08.2006 Cup:News: JUGENDSÜNDE

 

 

 

 

MOTORRAD-Leser amüsieren sich alle zwei Wochen über den MOTOmania-Cartoon auf der vorletzten Seite eines jeden Heftes. Freunde von Sven Bennin (Tremsbüttel, Schollys) mussten bei der aktuellen Ausgabe besonders herzhaft lachen. Der Grund: Hauptdarsteller der aktuell beschrieben Story war kein anderer als unser Cup-Fahrer Sven: "Die Geschichte ist schon ein paar Jährchen her, aber tatsächlich so passiert. Da ich mit Cartoonist Holger Aue befreundet bin, habe ich das wohl irgendwann erzählt und nun ist's raus", gestand der aktuelle Cup-Vierte. Übrigens: die Frau des Polizisten absolvierte einige Zeit später bei Sven ein Sicherheitstraining und das Video soll's wirklich gegeben haben. Bennin: "Leider hab ich's nie bekommen." Na vielleicht taucht's ja nach dieser Meldung irgendwo auf. Hinweise leiten wir gerne weiter.

 

 

 

Salzburg

 

 

 

Wenn Sven Bennin (Tremsbüttel, Schollys) mal kein breites Grinsen im Gesicht hat, muss er wohl mit zwei linken Beinen aufgestanden sein. Zumindest im Fahrerlager ist 'der längste Zopf der IDM' stets gut drauf und um einen guten Spruch selten verlegen. Selbst nach dem Salzburgring-Sturz auf der Trage vor dem Transport zum Check ins Krankenhaus gab's noch einen freundlichen Gruß für die umstehenden Kollegen. "Das war mein allererster Besuch im Krankenhaus, deshalb wusste nicht, was da jetzt abläuft. Also habe ich den Fahrer des Rettungswagens gebeten, erst einmal einen kleinen Umweg ins Fahrerlager zu meinem Transporter zu machen, damit ich eine Hose mitnehmen kann. Man weiß ja nie", berichtete Sveny wenige Stunden später nach der Rückkehr ins Fahrerlager sichtlich erleichtert und gab Entwarnung.

 

 

 

5. Lauf: 23.07.2006 IDM  Salzburgring

 

 

 

Pascal Eckhardt eilt weiter von Sieg zu Sieg. Der Salzburgring präsentierte sich von seiner hochsommerlichsten Seite. Die Dunlop-Reifentechniker meldeten vor dem Rennen Asphalttemperaturen von 52 Grad. Eine extreme Belastung für Mensch und Material.
Michael Götz - im Ziel Dritter (hinterher aber disqualifiziert) - hatte nur mit Mühe einer Startkollision ausweichen können, in die Andre Quester, Lokalmatador Michael Beyer und Sven Bennin (Tremsbüttel, Schollys) gleich in der ersten Schikane verwickelt waren.

 

 

Damit rückte der 17-jährige Kenny Tirsgaard eins vor. Der zweite Däne im Feld und Teamkollege von Jacobsen hatte einen grandiosen Endspurt geliefert, wofür er schlussendlich mit Platz drei und der schnellsten Rennrunde belohnt wurde.Lange Zeit hatte Nicky Wimbauer auf Podestkurs gelegen, doch drei Runden vor Schluss fehlte der 18-jährigen Deutsch-Amerikaner: "Als Götzi von hinten aufkam, habe ich noch einmal nachgelegt, dabei ist mir ganz unvermittelt das Vorderrad weggerutscht", ärgerte sich Nicky über die Nullnummer. Auch Dominic Hyna war dem Crash in der ersten Runde nur knapp entgangen. Kevin Wahr gab sich mit dem fünften Platz zufrieden. Ganz aus dem Häuschen war Martin Schuh. Der Romero-Pilot fuhr mit Platz sechs in seiner dritten Cup-Saison sein bislang bestes Resultat ein.

 

 

Der eigentliche Held des Rennens hieß jedoch Sven Bennin (Tremsbüttel/Scholly). Der Trainingsdritte war unverschuldet mitten in die Startkollision geraten. Während Quester und Beyer die Segel streichen mussten, rappelte sich Bennin wieder auf und raste dem Feld als Letzter hinter her. Und wie! Seine sensationelle Aufholjagd wurde schließlich mit Platz sieben belohnt, doch welch grandiose Leistung er abgeliefert hatte, wurde allen erst klar, als man ihn im Ziel vom Motorrad heben musste. Nach einem Check im Medical-Center wurde Sven in die Salzburger Unfallklinik gebracht, durfte aber glücklicherweise nach eingehender Untersuchung noch am Abend nach Hause reisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Matthias Gödicke hat die Bennin-Vorstellung zwar auf den letzten Metern einen Platz gekostete, dennoch war der junge Leipziger zufrieden.
Ricardo Simon  ist nach seiner langen Verletzungspause noch nicht der Alte. Kevin Kemink holte sich knapp vor Stefan Kittel, der nach einem Trainingssturz erst kurz vor dem Rennen vom ärztlichen Check aus dem Krankenhaus kam, den letzten der begehrten Top-Ten-Plätze.

 

 

 

4. Lauf: 02.07.2006 IDM Nürburgring

 

 

 

Sven Bennin (Tremsbüttel, Scholly), der in dieser Saison anscheinend auf dem aufsteigenden Ast ist (Plätze 8, 6, 5 und 3), hatte sich schon früher mit dem dritten Rang abgefunden. "Der Podestplatz ist für mich absolut OK, zumal ich meinem Meister einen Pokal versprochen hatte!", freute sich der Mann mit dem hüftlangen Zopf über das Ergebnis und ein Rennen, indem er sich lange Zeit herzerfrischende Duelle mit Götz geliefert hatte.

 

 

Zu Beginn hatte Bennin wie schon am EuroSpeedway einen Logenplatz beim packenden Kampf der jungen Kollegen Kevin Wahr und Nicky Wimbauer. Kevin ging dabei ausgangs der Querspange mit einem spektakulären Highsider ab und zwang Wimbauer damit zu einem Ausflug durch die Wiese. 

 

 

Bennin war dadurch schlagartig Dritter und schloß anschließend sogar die Lücke auf Götz. "Zwischenzeitlich war ich sogar Zweiter, aber Ende Hatzenbach hat mich Götzi wieder geschnappt.", berichtete Bennin, der zudem noch bis fast zum Ende des Rennens die schnellste Rundenzeit gefahren ist.

 

 

 

 

3.Lauf: 11.06.06 IDM Lausitzring

 

 

 

 

 

 

 

04./05.Juni 2006 Fischereihafenrennen

Fischereihafen-Rennen oder ´´Kapitän-Iglo-Cup´´Wheelies zwischen alten Pötten und Fischbuden 

 



 

Zum 49sten Mal fand am 4. und 5. Juni 2006 das Fischereihafenrennen in Bremerhaven statt. Auf einer 2,3 km langen Strecke – gesäumt von Tausenden von Strohballen – geht es über das Hafengelände. Dort, wo noch am Samstag Fischverkaufswagen und Transporter fuhren, rasten nun für diverse Qualifikations- und Renndurchläufe 10 verschiedene Motorradklassen um den einzigen noch genutzten deutschen Stadtrennkurs. 
Schon Sonntag Morgen um 8:00 Uhr säumten die ersten Fans die Strecke – gut gerüstet mit Klappstuhl und Kühlbox. Wobei bei den vorherrschenden Temperaturen auf letzteres eigentlich verzichtet werden konnte. Es war sehr windig und man konnte gut und gern wieder Schal und Handschuhe zücken.

 

 

Der sympathische Cup Fahrer mit dem hüftlangen Zopf fährt in der siebten Saison im Yamaha R6-Dunlop-Cup, momentan auf dem sechsten Rang der Gesamtwertung.  Das nächste Rennen findet schon am kommenden Wochenende (11. Juni 2006) auf dem Eurospeedway Lausitzring statt. Auch dort wird er wieder mit viel Spaß an der Sache an den Start gehen und wir sind uns sicher, ihn auch im nächsten Jahr in Bremerhaven wieder zu sehen.

 

 

 

2. Lauf: IDM Oschersleben

 

 

 

Eine Orkanwarnung für die Magdeburger Börde sorgte am Sonntag in Oschersleben für große Aufregung. Nach den ersten Sturmschäden wurden im Fahrerlager am Vormittag aus Sicherheitsgründen zahlreiche Vorzelte abgebaut. Nicht weniger Probleme bereiteten das stürmische Wetter den Fahrern im YAMAHA R6-DUNLOP-CUP. "Der Wind hatte es in sich, er hat immer wieder gewechselt und an einigen Stellen hat er hart zugepackt", beschrieb der Sechstplatzierte Sven Bennin (Tremsbüttel, Scholly) die schwierigen Verhältnisse.

 

 

Der Auftaktsieger Pascal Eckhardt von Hockenheim hatte von der Pole-Position aus sofort das Kommando übernommen und kehrte mit einem Vorsprung von mehr als einer Sekunde aus der ersten Runde zurück. Hinter dem Meisterschaftsleader entbrannte spannenden Positionskämpfe um die weiteren Podestplätze, die erst auf den letzten Metern entschieden wurden. Nachdem sich Sören Jakobsen schon in Runde zwei per Sturz aus dem Verfolgerkreis verabschiedet hatte, wechselte die Positionen zwischen Nicky Wimbauer, Marco Schmalfuß und Michael Götz praktisch im Rundentakt. Am Ende hatte Götzi knapp die Nase vorn. Marco Schmalfuß machte sich selbst als Dritter auf dem Podest ein spätes Geburtstagsgeschenk. Nicky Wimbauer durfte sich auf dem undankbaren vierten Platz mit der schnellsten Rennrunde trösten. Nicht ganz so gut wie beim Saisonauftakt, wo er nur knapp seinen ersten Sieg verpasst hatte, lief es für Kenny Tirsgaard. Der Zweitplatzierte von Hockenheim kam diesmal als Fünfter ins Ziel.

 

 

Im Gegensatz zum 17-jährigen Dänen, konnte sich Cup-Routinier Sven Bennin (Tremsbüttel, Scholly) über einen schon gewohnt perfekten Start freuen: "Von elf auf fünf, das war schon nicht schlecht, dann kam aber der Dänemark-Express. Dank der Tipps von Öhlins-Techniker Sicco Hermsen hatte ich eine perfekte Abstimmung und ich muss auch mal die Überrundeten loben, die sich sehr fair verhalten haben."

Hinter Bennin sicherte sich Stefan Kittel nach einem durchwachsenen Start noch Platz sieben vor André Quester. Auch Kevin Kemink schaute im Ziel nicht ganz glücklich aus seiner Erbo-Kombi, der im Gegensatz zu Hockenheim wenigstens hier punktete. Der Österreicher Michael Beyer ging nach Rang zehn noch etwas härter mit sich in die Kritik: "Ich fahre wie ein altes Weib. Das Motorrad passt perfekt, aber der Kopf macht gerade nicht mit." In der Gesamtwertung führt Pascal Eckhardt nach zwei von acht Rennen mit 50 Punkten vor Michael Götz (33), Kenny Tirsgaardt (31), Marco Schmalfuß (26) und André Quester (19). Sven Bennin steht zur Zeit auf Platz 6 mit 18 Punkten in der Meisterschaft.

 

 

 

1. Lauf: 15.05.06 IDM Hockenheim