Seeräuber Racing

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Team: Scholly Yamaha
Teamchef: Lüder Eckhoff
Mechaniker: Iris Schubert
Frau/Freundin: Iris
Kinder: 3
Sponsoren: Hamburger Motorsport Club, Scholly's, Honda Harke
   
   
   

 

 

Ergebnise 2005
Meisterschaft: Platz 11 mit 44 Punkten

Veranstaltung Training 1 Training 2 Rennen
Lauf 1: Eurospeedway Lausitzring   17   15   5
Lauf 5: Oschersleben - Ersatzrennen für Panonnia   16   14   14
Lauf 2: Nürburgring     14   13
Lauf 3: Salzburgring   25   25   10
Lauf 4: Speedweek Oschersleben   11   14   12
Lauf 6: Oschersleben   16   14   13
Lauf 7: Sachsenring   11   13   10
Lauf 8: Hockenheim   7   12   7

 

 

 

02.10.2005  8. Lauf  IDM Hockenheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

04.09.2005  6.Lauf  IDM Oschersleben

 

 

 

 

 

13.08.2005  5. Lauf Speedweek Oschersleben

 

 

 "Spielkind" 

 

 

Sven Bennin (Tremsbüttel / Scholly Yamaha) hatte an diesem Wochenende auf seiner Lieblingsstrecke keine guten Bedingungen, da er bis zum Rennen ohne Hilfe auskommen mußte.  "Im letzten Jahr war meine Freundin als Mechaniker die komplette Veranstaltung hier und hat das Motorrad vorbereitet und ich bin von der Arbeit aus losgedüst und hab mich grad pünktlich zu den Zeittrainings auf die R6 gesetzt, um danach wieder zur Arbeit zu fahren.Dieses Jahr war es genau umgekehrt - sie mußte arbeiten und ich habe alles selbst vorbereiten müssen. Die gewohnte Teamunterstüzung fehlte mir damit. Leider habe ich nun Punkte in der Gesamtwertung verloren, aber die nächsten beiden Rennen finden auch wieder in Oschersleben statt und wir sind zuversichtlich."

 

 

 

 

Vom Startplatz 14 fuhr Sven Bennin (Tremsbüttel / Scholly Yamaha) im Rennen auf den 12. Platz und rutschte in der Gesamtwertung auf Platz 10 zurück. Trotzdem ließ er es sich die gute Laune nicht nehmen, in der Auslaufrunde mal wieder zu "spielen" und sich bei einem schönen Wheelie vom Fotografen "erwischen" zu lassen.

 

 

 

 

03.07.2005  3. Lauf IDM Salzburgring

 

"Mit Mopsgeschwindigkeit" und "Der Ritter von hinten" auf Platz zehn

 

Mit Sven Bennin (Tremsbüttel/Scholly-Yamaha), der aus der letzten Startreihe vorfuhr, belegte der Routinier den Platz zehn in einer tollen Aufholjagd und liegt in der Gesamtwertung der Meisterschaft auf Platz sieben."Das halbnasse erste Qualifying hatte ich leider verspielt, da ich für das zweite Training auf gutes Wetter gehofft habe und so war im zweiten Qualifying bei heftigem Regen keine Verbesserung der Zeiten mehr möglich. Die Enttäuschung war natürlich groß für uns - und auf Position 25 am Start zu stehen - das war ein absolut ungewohntes Gefühl." Das Team Scholly-Yamaha (Kirchlinteln) ließ sich die Laune nicht verderben und Sven Bennin wurde kurzerhand vor dem Rennen von seiner Freundin und Mechanikerin mit Aufklebern auf der Kombi "dekoriert", als Anspielung auf die Qualifiying-Zeiten: "Mops-Geschwindigkeit". Dazu kam noch "Der Ritter von hinten", denn die Startnummer 41 ist bekannt für gute Starts, bei denen er immer wieder viele Plätze gutmacht. Somit holte er schon innerhalb weniger Runden um ganze 15 Plätze auf. Sven Bennin: "Die Begeisterung über die Aktion war sichtlich groß und spornte mit guter Laune zu guter Leistung an!"

Für einen lockeren Spruch oder einen originellen Auftritt ist Sven Bennin (Tremsbüttel/Scholly Yamaha) immer gut. Am Salzburgring verzockte der Meisterschafts-Siebte das Training gründlich. "Ich habe dem Wetterbericht vertraut und deshalb voll darauf spekuliert, dass es bis zum zweiten Quali trocken wird", verriet der Routinier leicht zerknirscht. Doch da war es dann richtig nass und an eine Zeitenverbesserung bei diesen Verhältnissen nicht zu denken. Die Konsequenz: Sven fand sich auf dem ungewohnten 25. Startplatz wieder, was er mit dem von seiner Freundin und Mechanikerin spontan gefertigten und am Rücken angebrachten Aufkleber 'Mops-Geschwindigkeit' selbstkritsch dokumentierte. Im Rennen unterstrich unser langmähniges Nordlicht freilich seinen Ruf als 'schnellster Zopf' und kämpfte sich immerhin noch bis auf Rang zehn vor. Auf diese Weise bekamen auch einige seiner Kollegen die lustige Aufschrift noch ins Visier.

 

 

 

19.06.2005  2. Lauf IDM Nürburgring

 

 

 

Da das erste Zeitraining schon am Freitag (bei Traumwetter) stattfand, konnte Sven Bennin (Team Scholly Yamaha) erst am Samstag Morgen zum zweiten Zeittraining an den Start gehen."Erst kurz vorher trocknete die Strecke ab und verzog sich der dicke Nebel samt tiefhängenden Regenwolken.Somit fehlte mir ein sehr wichtiges Zeittraining und ich startete aus Reihe vier von Position 14 am Sonntag morgen ins Rennen." Zwischenzeitlich stand Sven Bennin (Team Scholly Yamaha) auf Platz 12, fiel in der letzten Runde einen Platz zurück und erreichte das Ziel als 13. In der Gesamtwertung liegt Bennin nun auf Platz 8. "Ich mußte relativ früh bremsen wegen Schmerzen im Unterarm, dadurch verlor ich leider an Zeit und konnte nicht mehr Plätze wettmachen." 

 

 

Alle Cup-Fahrer sowie die Superbike-Piloten von Yamaha Germany waren am Nürburgring mit einer kleinen '8', der Startnummer von Florian Ebert, angetreten. Bei der Siegerehrung gedachten Fahrer und Mechaniker ihrem vor zwei Wochen im Zeittraining in Ungarn tödlich verunglückten Kameraden mit einer Schweigeminute.

 

 

 

3./4. Juni 2005 IDM Pannonia

 

Der zweite Lauf zum YAMAHA R6-DUNLOP-CUP auf dem Pannoniaring wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Florian Ebert (Remseck/motorconer-DMV-Junior-Team) stürzte im ersten Zeittraining schwer. Trotz intensiver Bemühungen der Rettungärzte erlag 'Floh' wenig später seinen schweren Kopfverletzungen.



Yamaha Deutschland und alle Cup-Kollegen trauern um einen liebenswerten und talentierten jungen Rennfahrer, der mit seinem freundlichen Wesen im Cup-Fahrerlager innerhalb kurzer Zeit viele Freunde gewonnen hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und dem Team.



Yamaha Deutschland hat in Übereinstimmung mit allen Fahrern entschieden, das Rennen abzusagen.

 

 

 

15.05.2005  1. Lauf IDM Eurospeedway Lausitz

Guter Saisonauftakt für das Team SCHOLLY Lausitz/Fischereihafenrennen

Nachdem das ursprünglich für Samstag geplante Yamaha-R6-Cup-Rennen wegen einer Ölspur auf den Sonntag-Vormittag verschoben werden musste, sorgte tags drauf ein Unfall in der ersten Runde für einen Neustart und durch die inzwischen zum Teil abgetrocknete Strecke für extrem schwierige Bedingungen, als es gegen Ende wieder feuchter wurde. Das hätte dem Führenden beinahe noch den Sieg gekostet, denn das Verfolger-Quartett ging etwas forscher zu Werk und fuhr innerhalb der letzten zwei Runden noch einmal die Lücke zu.
"Eine Runde mehr und wir hätte ihn noch geschnappt", haderte das Quartett bestehend aus Götz, Eckhardt, Gieseler und Bennin (Scholly). Um diese Runde war die Distanz vor dem Re-Start gekürzt worden.
Podestchancen hatte sich auch Sven Bennin (SCHOLLY Yamaha) ausrechnen dürfen: "Während der zwei Qualifikationsläufe haben wir uns auf das Fahrwerk konzentrieren müssen und ich konnte dadurch nicht auf Zeitenhatz gehen und startete nur aus der vierten Reihe der Startaufstellung. Mein erster Start von Platz 15 war perfekt und ich war Ende Start-Ziel schon auf Position vier. Der Neustart war leider eher mäßig von 15 auf acht. Am Ende lag ich aber nur noch eine gute Sekunde hinter Gieseler auf fünf.“

 

 

 

 

 

Fischereihafenrennen Bremerhaven 15./16. Mai 2005

Durch das verschobene Rennen am Lausitzring waren die Qualifikationsläufe am Sonntag in Bremerhaven für Sven Bennin (Scholly Yamaha) nicht mehr zu schaffen. Nach langen Verhandlungen war aber doch ein Start als Letzter von Platz 33 möglich. „Bis zum Renn-Abbruch durch Stürze in Runde 8 bin ich schon bis auf Platz 6 durch das Feld vorgefahren. Bei insgesamt eigentlich 12 zu fahrenden Runden wäre noch einiges mehr drin gewesen. Auf das zweite Rennen, als Regen-Rennen deklariert, habe ich dann aber verzichtet, obwohl ich dieses Mal von Platz 6 hätte starten können. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei - und hoffentlich endlich mal mit den Qualifikationsrennen. „Fishtown“ ist immer eine Reise wert!“

 

 

 

Bericht R6 Cup 10.05.2005 - Schnellster Zopf Sven Bennin - Zwei Mädels im Cup?

 

Zumindest von hinten könnte der Eindruck entstehen, denn was die Haarlänge angeht, übertrifft Sven Bennin (Tremsbüttel / Schollys) unsere Norwegerin Stine Karlson (Oslo / Motorrad Ruser) sogar um ein gutes Stück. In den letzten drei Jahren musste sich 'Svenja' noch mit Michael Götz (Hadamar / Romero) um den Titel des schnellsten Zopfes balgen, der freilich ist seit August mit modischer Kurzhaarfrisur unterwegs. Meist offen, vor dem Start zum praktischen Zopf gebunden, ist Svens blonde Mähne längst sein Markenzeichen. Im Winter opferte der Vorjahres-Siebte nun ein paar Zentimeter. Ob's ihn noch schneller macht, bleibt abzuwarten.

 

 

 

22.04.2005 Einführungstraining Eurospeedway

 

 

 

Leider wurde es kurzfristig abgesagt, da sich auf der Strecke wegen der DTM eine Baustelle befand.