Seeräuber Racing

www.seeraeuber-racing.de


 

 

 

Team: Scholly's
Teamchef: Uli Bischoff
 Mechaniker: Thomas Borgmann, Iris Schubert
Frau/Freundin: Iris
Kinder: 3
Sponsoren: Scholly´s, HMC, Druckpunkt Harburg, Kraftradcenter, FahrschuleVabi
   
   
   

 

 

Ergebnise 2004
Meisterschaft: Platz 7 mit 74 Punkten

Veranstaltung Training 1 Training 2 Rennen
Lauf 1: Sachsenring   8   12   12
Lauf 2: Hockenheim   20   7   1
Lauf 3: Oschersleben - Superbike WM     12   5
Lauf 4: Nürburgring   12   8   8
Lauf 5: Salzburgring   17   9   10
Lauf 6: Eurospeedway   14   11   12
Lauf 7: Oschersleben - Speedweek   12   14   10
Lauf 8: Hockenheim   15   7   6


 

 

 

26.09.2004 Lauf 8: Hockenheim

 

 

 

 

Der Sieger des YAMAHA R6-DUNLOP-CUP heißt Peter Ungemach (Westerkappeln) Dem Motokram-Piloten genügte beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring ein fünfter Platz zur Meisterschaft. Das Rennen gewann Cup-Youngster Dennis Sigloch (Ditzingen/VOGEL-KUG-RACING) vor seinem Teamkollegen Simon Siewert (Boll) und Pascal Eckhardt (Sonthofen/bm Racing Motorrad Pedack), der sich damit die Vize-Meisterschaft sicherte. In dem bis zum Schluss spannungsgeladenen Rennen machten auf regenasser Bahn zunächst Sven Bennin (Celle/Schollys) und Markus Mrohs (Schwanewede/Motokram) die Pace, doch die Verfolger vereitelten den Ausreißversuch schon nach wenigen Runden. Dennis Sigloch begeisterte die Zuschauer mit einer sehenswerten Aufholjagd und übernahm in der 14. Runde die Führung. "Mein Start war recht verhalten, doch dann bin ich mit Simon und Götzi Sück für Stück vorgefahren. Wir sind alle arg gerutscht, aber gegen Schluss hatte mich daran gewöhnt und bin ganz gut zurecht gekommen. Ein Sieg beim letzten Lauf der Saison ist natürlich riesig. Ich bin im Laufe des Jahres viel sicherer geworden. Wie's jetzt weitergeht steht noch nicht fest, vielleicht auch noch einmal ein Jahr im Cup, denn es hat wirklich riesig Spaß gemacht", verriet Dennis, der vor wenigen Tagen seinen 17. Geburtstag feierte.

Auch Polesetter Simon Siewert versiebte den Start: "Ich bin auf den weißen Begrenzungsstreifen gekommen und musste mich deshalb von Platz sieben vorkämpfen. Ich habe versucht, das Risiko gering zu halten, aber als Dennis kam, bin ich auf den Zug aufgesprungen. Mit Götzi gab's heiße Fights, schließlich habe ich Platz zwei auf der Kampflinie ins Ziel gebracht. Das war meine bislang beste Saison, ich hoffe, es geht nächstes Jahr erneut einen Schritt weiter", erklärte der zweifache Saisonsieger.

Für Pascal Pascal Eckhardt lief eigentlich alles nach Plan. Nach seinem dritten Platz freut er sich schon auf eine weitere Cup-Saison: "Der Gesamtsieger darf bekanntlich nicht mehr antreten, deshalb bin ich ganz froh. Nachdem ich im nassen Training sehr schnell war, habe ich heute Nacht einen Regentanz aufgeführt. Es war extrem rutschig, ich habe während des Rennens immer gerechnet und deshalb am Schluss nicht mehr mit letzter Konsequenz attackiert. Sechs Podestplätze, aber mit einem Sieg hat es leider nicht geklappt, das muss ich eben nächstes Jahr nachholen", bilanzierte der Allgäuer zufrieden.

Dagegen ärgerte sich
Michael Götz (Hadamar/Romero) über den knapp verpassten Podestplatz: "Ich habe einige Runden lang geführt, aber es war ein ziemlicher Eiertanz. Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht". Ganz anders Peter Ungemach: "Ich hatte Pascal im Visier und Timo hinter, also musste ich eigentlich nur noch meinen Punktevorsprung nach Hasuse fahren. Aber bei den Verhältnissen war das alles andere als einfach. Jetzt ist das große Ziel, der Titel, im fünften Anlauf erreicht und ich muss mich entscheiden, im nächsten Jahr in die IDM zu wechseln oder in Rente zu gehen", witzelte der in der Auslaufrunde vom Fan-Club als Obelix verkleidete neue Champion verschmitzt.

Für Sven Bennin und Markus Mrohs endete der Blitzstart auf den Rängen sechs und sieben: "Die Jugend war heute nicht aufzuhalten. Immerhin war ich wieder der schnellster Zopf, allerdings diesmal nur mit Hilfe von Götzis Friseur", freute sich der langmähnige Bennin, der übrigens die komplette Saison sturzfrei geblieben war. Markus Mrohs hatte seinen Versuch, in der letzte Runde noch Götz zu verdrängen, mit einem Ausritt bezahlt, konnte allerdings weiterfahren und Platz sieben vor Henrik Meyer (Venne/Motokram), Christian Schmidt (Aresing/Motorradshop Pfaffenhofen) und Tim Baral (Birkenfeld (VOGEL-KUG-RACING) retten. Timo Gieseler (Freudenberg/Romero) erwischte einen rabenschwarzen Tag und rutschte als Fünfzehnter in der Tabelle noch von Rang zwei auf fünf zurück.

 

 

 

14.08.2004 Lauf 7: Oschersleben - Speedweek

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

20.06.2004 Lauf 4: Nürburgring

 

 

 

 

 

 

 

30.05.2004 Lauf 3: Oschersleben - Superbike WM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23.05.2004 Lauf 2: Hockenheim

Ab durch die Mitte

 

 

 

Der längste Zopf im Fahrerlager war diesmal auch der Schnellste. Sven Bennin (Reinbek) gewann auf dem Hockenheimring bei äußerst schwierigen Streckenverhältnissen den zweiten Lauf zum YAMAHA R6-DUNLOP-CUP vor Pascal Eckhardt (Sonthofen) und Auftaktsieger Daniel Bock (Hambergen). "Durchgeladen und eingetütet", lachte Sven Bennin nach seinem Start-Ziel-Sieg. Der Mann von der Küste, dessen Markenzeichen sein hüftlanger Zopf ist, schien sich auf der halbnassen Piste so richtig heimisch zu fühlen. "Mein Start war der Hammer, ich habe ein Lücke erwischt und dann ging's ab durch die Mitte von sieben auf Eins. Diesen Sieg widme ich Gabi!" 

 

Auf der von einem Regenschauer teilweise noch nassen Piste, legte Bennin zusammen mit Pascal Eckhardt ein ungeheures Anfangstempo vor. "Ich habe im Winter viel Supermoto trainiert, das war bei diesen Verhältnissen sehr nützlich". Eckhardt klebte das ganze Rennen über an Bennins Hinterrad: "Herbert Kaufmann hat mir gestern den Rat gegeben, mehr auf Taktik zu fahren, deshalb wollte ich nicht gleich attackieren. Zudem war ich etwas überrascht, als mir die Box den rasch wachsenden Vorsprung zu den Verfolgern anzeigte. Mal sehen, Thomas Wendel ist im Vorjahr auch ohne Sieg Meister geworden", schmunzelte der Allgäuer nicht unzufrieden, nachdem er wie schon beim Auftakt als Zweiter ins Ziel gekommen war.

 

 

Daniel Bock sicherte mit einem fulminanten Schlussspurt den dritten Podestplatz und die Führung in der Meisterschaft. "Das Rennen war OK. Ich habe den Start verschlafen und anfangs etwas weniger riskiert. Damit war die Spitze weg. Als es weiter abtrocknete, war ich deutlich flotter unterwegs, habe noch einmal Druck gemacht und die schnellste Runde gedreht. Aber zum Führungsduo hat es nicht mehr gereicht", berichtete der 17-jährige. Lange Zeit hatte Pascal Fontain (Sonthofen) den Bock'schen Vormarsch begleitet, drei Runden vor Schluss stürzte der Allgäuer: "Einmal kurz die trockene Ideallinie verfehlt, schon war das Vorderrad weg."

 

 

Der zweite Zopfträger, Michael Götz (Hadamar), verpasste den anvisierten Podestplatz: "Vierter ist nicht schlecht, aber speziell für Hockenheim hatte ich mir mehr vorgenommen. Doch dazu war ich in den ersten Runden einfach zu zaghaft." Beim Vorjahreszweiten Peter Ungemach (Westerkappeln) war's eher umgekehrt. "Am Start kam ich gleich von zwölf auf drei, aber ich konnte mich nicht recht auf die wechselnden Verhältnisse einstellen. Nach dem verpatzten Training wäre mir ein richtiges Regenrennen lieber gewesen. In diesem Jahr sammle ich meine Punkte schon sehr mühsam, ich hoffe in Oschersleben wird's endlich besser", demonstrierte der Fünfte verhaltenen Optimismus. Auch Hannes Claußen (Geesthacht), nach dem dritten Rang vom Sachsenring diesmal Sechster, war nicht ganz glücklich: "Gerade im Regen hatte ich mir mehr erhofft, aber Peter und ich haben uns zu lange aufgerieben und dabei den Anschluss verpasst". Dagegen freute sich Christian Schmidt (Aresing) riesig über seine erste Top-Ten-Platzierung. Der Bayer wurde Siebter vor dem 16-jährigen Cup-Youngster Dennis Sigloch (Ditzingen), dem Luxemburger Jeff Kirsch (Hobscheid) und Simon Siewert (Boll), während der 18-jährige Christopher Lischke (Grävenwiesbach) auf einem guten achten Platz liegend stürzte.

 



Von allen gab es diesmal Lob für die oft gescholteten Überrundeten, die aber auch von den bekannt guten Hockenheimer Streckposten per Flaggenzeichen bestens ins Bild gesetzt wurden.

 

 

 

09.05.2004 Lauf 1: Sachsenring

 

 

 

 

 

15.04.2004 Einführungstraining: Sachsenring